Prinzessin der Schwerter

Die Szene auf dem Bild zeigt ein kleines Mädchen auf einer Schwalbe. Gemeinsam fliegen sie über eine Landschaft. Das Mädchen wirkt zuversichtlich. Sie hält ein Schwert in der Hand. Der Himmel wirkt freundlich und die Sonne scheint ihr zuzulächeln. Wohin fliegen sie? Was haben sie vor? Was wird ihnen auf ihrem Weg begegnen?

Bedeutung der Tarotkarte

„Die Prinzessin ermutigt uns dazu, etwas zu wagen. Sammle deine Kräfte und pflüge dich mit ungeminderter Tapferkeit durch offenkundige Hindernisse. Nimm diese Energie an, die dein ganzes Sein erfüllt, und ziehe aus einer Situation deinen Vorteil, der schließlich einen Konflikt beenden wird.“

Das Märchen-Tarot, (c) Arun

Schlüsselwörter

  • Tapferkeit
  • Sich Problemen stellen
  • Klarer Blick

Symbole und Bedeutung

„Die Schwalbe ist ein Glück verheißendes Symbol für Hoffnung und Erneuerung. Sie gleitet über die Wasser des Unterbewussten hinweg, in dem die Träume und kollektiven Mythen zu Hause sind. Vogel und Mädchen fliegen durch die Nebel und lassen alle Sorgen hinter sich. Das Mädchen hält ein Schwert und richtet damit ihre Energien hin zu neuen Ufern. Ihr Haar fliegt im Wind und vermischt sich mit den Federn – ein Zeichen von Freiheit und Unabhängigkeit. Ihr Kleid ist mit goldenen Stickereien verziert, die von Wachstum und Fortdauer zeugen. Die Sonne ist ein Symbol für Erleuchtung und Intutition.“

Geschichte

Däumelinchen

Es war einmal eine Frau, die sich sehr ein ganz kleines Kind wünschte; aber sie wußte gar nicht, woher sie es nehmen sollte. Da ging sie zu einer alten Hexe und sagte zu ihr: „Ich möchte so herzlich gern ein kleines Kind haben; kannst Du mir nicht sagen, wo ich das bekommen kann?“
„O! damit wollen wir schon fertig werden!“ sagte die Hexe. „Da hast Du ein Gerstenkorn; das ist gar nicht von der Art, wie die, welche auf des Landmanns Feld wachsen, oder welche die Hühner zu fressen bekommen; lege das in einen Blumentopf, so wirst Du was zu sehen bekommen!“
„Ich danke Dir!“ sagte die Frau und gab der Hexe zwölf Schillinge, denn so viel kostete es. Dann ging sie nach Hause und pflanzte das Gerstenkorn; und sogleich wuchs da eine herrliche, große Blume, die sah aus, wie eine Tulpe; aber die Blätter schlossen sich fest zusammen, gerade als ob sie noch in der Knospe wäre.
„Das ist eine wunderhübsche Blume!“ sagte die Frau und küßte sie auf die roten und gelben Blätter; aber gerade, indem sie darauf küßte, öffnete die Blume sich mit einem Knall. Es war eine wirkliche Tulpe, wie man nun sehen konnte; aber mitten in der Blume saß auf dem grünen Samengriffel ein ganz kleines Mädchen, so fein und niedlich! Sie war kaum einen halben Daumen hoch, und deshalb wurde sie Däumelinchen genannt.

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