Mehr Selbsterkenntnis und Lebensfreude mit Tarot

Darstellung als Schwan

Lebe und integriere jetzt dein gesamtes Potential im Leben. Entfalte jetzt die Kraft deiner Seele und folge deiner Intuition.

Große Arkana (Lebensgeheimnisse): 17 Der Stern

Allgemeine Bedeutung

Der Stern wird in diesem Tarotdeck als Schwan dargestellt. Durch seinen runden Körper und den langen Hals symbolisiert er die Vereinigung von männlicher und weiblicher Kraft sowie von Wasser und Feuer und damit Vollkommenheit und Einheit. Der Schwan ist mit vielen positiven Bedeutungen belegt und verkörpert:

  • Licht
  • Anmut & Grazie
  • Schönheit & Reinheit
  • Liebe & Poesie
  • Tanz & Musik
  • Aufrichtigkeit

Die Bedeutung des Schwans in den Kulturen

Bei den Indianern steht der Schwan, der die vier Winde herbeirufen kann, für die Seele und das Gebot des Großen Geistes.

Für die Kelten und Germanen versinnbildlichte der Schan die Seele und deren unsterblichen kern; er war ein Symbol der keltischen Lichtgöttin Brigid, und in einer germanischen Sage wird von den lieblichen, weissagenden Schwanenfrauen, auch Wolkengeister genannt, berichtet. Nach dem nordischen Mythos leben zwei Schwäne an der Wurzel des Weltenbaums Yggdrasil an der Quelle von Urds Brunnen, dessen Wasser so heilig ist, dass alles rein wird, was davon berührt wird. Der Wolkengott Hoenir ist Herr der Schwäne. Kara, die Schwanenkönigin der Walküren, besiegte ihre Feinde, indem sie singend über ihre Köpfe hinwegflog.

Der Schwan galt als Seelentier der Wandersänger; sie trugen oft einen zeremoniellen, mit Schwanenfedern verzierten Umhang, welcher ihnen künstlerische Inspiration für ihre Lieder und Gedicht schenken sollte.

In der Antike war der Schwan dem Sonnengott Apollo und der Liebesgöttin Aphrodite (röm. Venus) geweiht. Der griechische Gott Zeus nahm Schwanengestalt an, um Leda zu verführen.

Für die Hindus ist der Schwan der Hamsa-Vogel, welcher die vollkommene Einheit und den Atem des Geistes repräsentiert. Er dient Brahma als Reittier und legt das kosmische Ei. Dewi Saraswati, Mutter der Veden und Göttin der Kunst, Weisheit, Wissenschaft, reitet einen großen weißen Schwan, welcher für Reinheit und Freiheit steht.

Dem Schwan ist die Rune Wunjo zugeordnet, die für Fröhlichkeit und Vergnügen steht, sie verleiht die Fähigkeit, unterschiedliche Kraftfelder zu vereinen, und hilft bei der Bewusstwerdung der Verbindung von alle, was ist.

Der Überlieferung zufolge singt ein Schwan nur, wenn er sterben muss; so ist sein Gesang Vorbote des Todes, und das letzte Werk eines Künstlers wird deshalb als Schwanengesang bezeichnet.

Am Nachthimmel können wir das Sternbild Cygnus, den Schwan erblicken, und in der Märchenwelt finden wir den Schwan z.B. in „Das hässliche Entlein“, „Die sieben Schwäne“ und „Schwanensee“.

Der Schwan steht symbolisch für
Schönheit, Verwandlung und Integration

Der Schwan und seine Bedeutung

Lebe und integriere jetzt dein gesamtes Potential im Leben! Entfalte jetzt die Kraft deiner Seele und folge deiner Intuition!

Der Schwan bringt die Medizin zur Verwandlung der Seele in ihren ursprünglich reinen Zustand. Er führt dich in den tiefen Kontakt mit der unsterblichen Seite in dir. Er vermittelt dir Schönheit, Feingefühl, Anmut und Grazie und lehrt dich damit, diese Kräfte in deinem Leben zu entfalten und in den Dingen zu sehen. Er bringt dir bei, wie du dich über dich selbst freuen und dich selbst lieben kannst. Er lehrt dich, der wahren Liebe im Leben zu folgen und an sie zu glauben, wie schwer es auch manchmal sein mag. Er hilft dir bei der Überwindung von Trauer, unerwiderten Gefühlen und Schmerz. Er fordert dich auf zur Meditation, zur Innenschau, damit du zu umfassenderen Sichtweisen, zu deiner spirituellen Natur, zu aufrichtiger Selbstliebe, zu Lebensfreude, zu Vertrauen in deine Intuition- und Gefühlswelt findest.

Stück für Stück hilft er dir, das abzustreifen und hinter dir zu lassen, was nicht deiner wahren Natur entspricht, sondern durch deine Umwelt entstanden ist und dein Seelenkleid verschmutzt hat. Wenn die Zeit reif ist und du es nicht mehr erwartest, weil du dich selbst gefunden hast, fällt das Licht dieser Welt auf dich. Dann hast du die Wandlung in dir vollzogen und deine Kraft, deine Schönheit, dein Sein werden vielen den Mut, die Inspiration und die Kraft schenken, sich selbst auf dem Weg nach ihrem Seelenselbst zu machen.

Von der lichten Seite betrachtet:

Der Schwan inspiriert mit seiner Anmut viele Wesen und lockt die poetische, künstlerische Seite des Menschen hervor, welche von höheren Ebenen angeleitet wird. Er fordert dich auf, der künstlerischen Seite deiner Seele Zeit zu widmen und Ausdruck zu verleihen – sei das durch Tanzen, Singen, Gedichtschreiben, Malen oder was auch immer. Er weiß um die Übergänge, die Schatten und den Tod im Leben. Schwäne kennen die Schönheit und die Kraft der dunklen Schattenbereiche: In Mythen und Geschichten verwandeln sie sich des Nachts in liebliche Frauengestalten, welche tanzen, baden, sich am Leben freuen, weissagen und das Schicksal des Menschen mitlenken und erst im Morgenrauen ihr Schwanenkostüm überstreifen.

Er fordert dich auf, deine Kraft in der Tiefe deiner Seele zu finden und dich auf dem Wasser vom Mondlicht zu deiner freudigen ewigen Natur tragen zu lassen, um sie langsam, sanft aus ihren Träumen zur Wirklichkeit zu erwecken. Er verleiht die Fähigkeit, Dinge mit ganzem Herzen und ganzer Seele still auszudrücken. Er verleiht Mut und Ausdauer und fordert dich auf, beharrlich deinem Seelenweg zu folgen, bei der Wahrheit zu bleiben, auch wenn zunächst keine Erfolg sichtbar ist und Missverständnisse auftauchen.

Von seiner dunklen Seite betrachtet:

Von seiner dunklen Seit betrachtet, steht der Schwan für Ängstlichkeit, Selbstzweifel, tiefe Trauer, innere Einsamkeit, Weltschmerz und Schattendasein, Verlust von Seelenanteilen durch traumatische Erfahrungen. Er kann darauf hinweisen, dass man sich selbst nicht erfahren kann, sich unverstanden fühlt, seine wahre Natur nicht leben kann, dass man viel gibt und wenig bekommt, sich verausgabt, sich oft um sich selbst und im Kreis dreht, dass man nicht weiß, wie man seine Träume verwirklichen soll, dass man bewundert und gesehen werden will, dass die eigenen Gefühle nicht erwidert werden und die Bedürfnisse unerfüllt bleiben, dass man keine wahre Erfüllung im Leben findet und eher Erfüllungsgehilfe für andere ist.

Ruland, J. (2004). Krafttiere begleiten dein Leben, S. 305-309, Schirner.

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