Mehr Selbsterkenntnis und Lebensfreude mit Tarot

Kann man Tarot lernen? Kleine Arkana

Sieben der Stäbe

Auf dem Bild ist eine Szene aus dem Märchen Hänsel und Gretel zu sehen. Gretel nutzt den Augenblick und stößt die Hexe in den Ofen. Auf diese Weise rettet sie sich und ihren Bruder.

Bedeutung der Tarotkarte

„Rasches und findiges Denken sind jetzt erforderlich, wenn du in diesen schwierigen Zeiten bestehen willst. Du musst all deinen Mut fassen und den Schatten gegenübertreten, denn sie könnten all deine Pläne möglicherweise durchkreuzen. Eventuell musst du deine Probleme auf besonders kreative Weise lösen.“

Das Märchen-Tarot, (c) Arun

Schlüsselwörter

  • Problemen entgegen treten
  • Hindernisse überwinden
  • Taktisches Denken

Symbole und Bedeutung

„Der Ofen steht für den Mutterleib, einen Ort der Veränderung und Verwandlung. Der umgestoßene Kartoffelkorb deutet an, adss es eine Störung gegeben hat. Eine Maus huscht vorbei, sie erinnert uns daran, dass wir jetzt sofort handeln müssen. Der Käfig bedeutet Einschränkung und ruft Angst hervor. Der Schlüssel ist ein Symbol für Befreiung. Im Hintergrund steht eine Vase – die Große Mutter. Über ihr hängen leuchtende Stäbe, die angesichts von Trübsal Wachsamkeit und Hoffnung verleihen. Das Mädchen trägt eine Schürze, ein Zeichen guter Arbeitsmoral, sowie ein orangefarbenes geblümtes Kleid, welches verdeutlicht, dass hier innere Stärke zum Ausdruck kommt. Sie stößt die Hexe in den Ofen und wächst dadurch über sich selbst hinaus, sie besiegt den Schatten, der die beiden Kinder in Finsternis zu hüllen versuchte.“

Geschichte

Hänsel und Gretel

Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das täglich Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun Abends im Bett Gedanken machte und sich vor Sorgen herum wälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau ‚was soll aus uns werden? wie können wir unsere armen Kinder ernähren, da wir für uns selbst nichts mehr haben?‘ ‚Weißt du was, Mann,‘ antwortete die Frau, ‚wir wollen Morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald führen, wo er am dicksten ist: da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot, dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus und wir sind sie los.‘ ‚Nein, Frau,‘ sagte der Mann, ‚das thue ich nicht; wie sollt ichs übers Herz bringen meine Kinder im Walde allein zu lassen, die wilden Thiere würden bald kommen und sie zerreißen.‘ ‚O du Narr,‘ sagte sie, ‚dann müssen wir alle viere Hungers sterben, du kannst nur die Bretter für die Särge hobelen,‘ und ließ ihm keine Ruhe bis er einwilligte. ‚Aber die armen Kinder dauern mich doch‘ sagte der Mann.

Die zwei Kinder hatten vor Hunger auch nicht einschlafen können und hatten gehört was die Stiefmutter zum Vater gesagt hatte. Grethel weinte bittere Thränen und sprach zu Hansel ’nun ists um uns geschehen.‘ ‚Still, Grethel,‘ sprach Hänsel, ‚gräme dich nicht, ich will uns schon helfen.‘ Und als die Alten eingeschlafen waren, stand er auf, zog sein Röcklein an, machte die Unterthüre auf und schlich sich hinaus. Da schien der Mond ganz helle, und die weißen Kieselsteine, die vor dem Haus lagen, glänzten wie lauter Batzen. Hänsel bückte sich und steckte so viel in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Dann gieng er wieder zurück, sprach zu Grethel ’sei getrost, liebes Schwesterchen und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen,‘ und legte sich wieder in sein Bett.

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