Mehr Selbsterkenntnis und Lebensfreude mit Tarot

Häufig gestellte Fragen

Hier habe ich eine Liste angeführt, in der die häufigsten Fragen beantwortet werden. Falls du eine Frage hast, die hier fehlt, dann schreibe diese bitte ins Kommentarfeld. So können wir nach und nach eine Übersicht erstellen, die allen zugute kommt.

Ja, denn die Bildsymbolik des Tarot beruht auf überlieferten Traditionen und Erfahrungen. Die Tarotkarten enthalten einen Bilderschlüssel, der jedem intuitiv zugänglich ist. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich mit Symbolen auseinandersetzen zu wollen. 

Symbole haben Bedeutung. Will man also Symbole deuten, dann muss man sich Gedanken über die Bedeutung der Symbole machen. Beispielsweise ist der Schlüssel ein Symbol. Folgende Überlegungen könnten dazu angestellt werden:

  • Ein Schlüssel hat eine bestimmte Funktion
  • Zu einem Schlüssel gehört eine Türe, die meist nicht zu sehen ist und dazu gedacht werden muss
  • Die Anzahl der Schlüssel ist begrenzt (denken wir nur an unsere eigenen Schlüssel!)
  • Nur bestimmte Personen haben einen Schlüssel und Zugang zur Türe

Das Symbol „Schlüssel“ sagt uns also schon einiges: Der Schlüssel hat eine bestimmte Funktion, es braucht eine passende Türe und es gibt nur eine begrenzte Anzahl und einen Eigentümer. Diese Komponenten fließen in die Deutung mit ein.

Eine mögliche Deutung wäre also: Haben wir einen Schlüssel, dann haben wir Zugang zu einer bestimmten Türe, nämlich zu jener, wo der Schlüssel passt. Nicht jeder hat Zugang zu dieser Türe, denn nicht jeder hat den passenden Schlüssel. 

Die traditionelle Bedeutung der Karten ist nicht zwingend festgesetzt. Es gibt durchaus Raum für unterschiedliche Sichtweisen. Allerdings ist es anhand des Schlüsselsymbols einsichtig, dass der Raum für Interpretation zwar weit aber nicht unendlich weit ist. 

Jede Deutung unterscheidet sich von der vorangegangenen und von der nächsten Deutung. Daher ist jede Deutung einzigartig und unwiederholbar. Die Situation, in der die Frage gestellt wird und die Umstände aber auch der persönliche Zugang zum Bild sind einmalig. Jede Deutung ist immer eine Erfahrung. Sowohl für den, der die Karten deutet als auch für den, dem die Karten gedeutet werden.

Beim Deuten der Karten kommt es auf drei Dinge an:

  1. Auf den Kartenleser
  2. Auf den Ratsuchenden
  3. Auf das Tarotdeck

Die Qualität einer Deutung hängt von den Fähigkeiten des Kartenlesers ab. Dieser muss die Fähigkeit besitzen, die Tarotkarten im Zusammenhang mit der Frage deuten zu können. Er trägt die Verantwortung dafür, die Symbolik seines Kartendecks genau zu kennen und diese für den Fragesteller nutzbar zu machen.

Auch der Ratsuchende trägt zur Qualität der Deutung bei. Es liegt in seiner Verantwortung, dass er Fragen stellt, die ihn tatsächlich innerlich bewegen. Auch muss er ehrlich nach Antworten suchen. Es macht ja wenig Sinn, etwas zu fragen, was einen nicht interessiert und wo man auch keine Antwort erwartet.

Das Tarotdeck soll sowohl den Fragesteller als auch den Kartenleger inspirieren. Die Darstellung der Bilder können so etwas Neues zur Deutung beitragen. Das kann eine neue Sichtweise oder eine neuer Gedanke sein, der vorher noch nicht da war.

Grundsätzlich lassen sich alle Fragen an das Tarot stellen, denn das Tarot ist und bleibt ein Kartenspiel. Das Tarot spricht eine Bildersprache und liefert keine Argumente für oder gegen etwas. Es erklärt nicht sondern symbolisiert. Symbole sprechen keine gesprochene Sprache, denn sie haben eine Bedeutung. Die Deutung des Tarots ist die Kunst, die Bedeutung der Symbole zu verstehen. Darum ist das Tarot auch eine Einweihung in vorhandenes aber verschlüsseltes Wissen. Das Wissen oder besser das Erinnern an die Bedeutung alter Symbole ist schlussendlich der Weg zu echter und dauerhafter Lebensweisheit.

Die Antworten des Tarots können durchaus humorvoll sein. Sie können aber auch sehr tiefgehend und berührend sein. Eine Antwort seitens des Tarots lässt sich weder erzwingen noch kaufen. Die Qualität der Antwort richtet sich danach, wie aufrichtig und ehrlich die Frage gestellt wird (es muss ein echtes Anliegen sein). Oberflächliches Geplänkel hat bestenfalls Unterhaltungswert. Doch der Narr im Tarot weist darauf hin, dass er auch damit umgehen kann, wenn es nicht anders geht.

Was ist Zukunft? Die Zukunft ist ja noch nicht geschehen, denn sie liegt noch vor uns. Wenn sie aber noch nicht geschehen ist, wie können wir von ihr sprechen? Ist sie uns vorbestimmt? Wenn wir etwas über unsere Zukunft erfahren wollen, dann ist das nur möglich, wenn wir uns Gedanken über das Schicksal machen. 

All unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen bleiben nicht ohne Folgen. Das, was auf uns zukommt, sind häufig Folgen unserer Vergangenheit. Wollen wir also etwas über unsere Zukunft erfahren, müssen wir uns unweigerlich auch mit unserer Vergangenheit beschäftigen. Denn ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft.

Doch nicht alles liegt in unserer Hand, nicht alles können wir bestimmen und nicht alles wird durch uns verursacht. Das Schicksal, das uns zuteil wird, entzieht sich unserem Willen. Wir werden nicht gefragt, ob wir einen Autounfall haben wollen oder ob es uns recht ist, wenn wir ohne Mutter oder Vater aufwachsen. Das, was uns bestimmt ist, ist unausweichlich und das können wir uns auch nicht aussuchen. 

Das Tarot kann das Schicksal zwar nicht ändern, doch es kann Möglichkeiten aufzeigen, wie man dem Schicksal begegnen kann. Es ist in unserer Macht, das Leben zu gestalten und das Tarot zeigt uns auf, wie wir ein gelungenes Leben führen können – egal, was passiert.

Das Tarot ist ein Werkzeug, mit dessen Hilfe wir den großen Lebensfragen näher kommen können. Die Symbole und ihre Bedeutung sind Quelle großer Weisheit, die uns hilft, Lebenssinn und Lebensaufgaben zu erkennen. Das Tarot offenbart sich jenen, welche bereit dazu sind, sich selbst zu erkennen. 

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