In dieser herausfordernden Zeit, wo die wichtigen Dinge im Leben immer unwichtiger werden,
ist es mir ein Anliegen, mein Wissen weiter zu geben.

Anna Rathkolb, Mitglied des deutschen Tarot e.V.

Nichts im Leben geschieht einfach so. Das Warum beschäftigt uns Menschen seit Menschengedenken. Die Wissenschaft versucht zu erklären. Religionen versuchen dem Leben Sinn zu verleihen. Wenn es um die Beantwortung des Warums geht, treffen sich hier zwei verschiedene Weltzugänge und zwei verschiedene Ansichten. Dabei geht es weniger um „Wahrheit“ als viel mehr um Einsicht.

Die Welt und ihren Lauf zu erklären ist eine Sache. Dem Leben Sinn zu verleihen ist wiederum eine andere Sache. Das Leben zu meistern ist allerdings eine ganz persönliche Sache. Und darum geht es mir. Wie kann man sein Leben meistern? Wie bewerte ich das, was ich getan habe und noch tun werde? Gibt es dafür überhaupt einen Maßstab? Was ist richtig und was ist falsch? Gibt es überhaupt ein Richtig und ein Falsch? Das sind wichtige Fragen und je nach Weltzugang und Standpunkt werden sie unterschiedlich beantwortet. Ich habe schon früh für mich persönlich das senkrechte Weltbild entdeckt: „wie oben, so unten – und umgekehrt“. Das große Göttliche ist im unscheinbaren Kleinsten zu finden und das unscheinbare Kleinste zeugt von der großen Erhabenheit des Göttlichen. In unserer westlichen Kultur findet sich die Überzeugung „wie oben so unten“ im Vaterunser, in der östlichen Kultur im Prinzip des Yin und Yang.

Symbole sind im Grunde nichts Geheimnisvolles. Und doch muss man sie lesen können. Andernfalls versteht man sie nicht. Jeder Musiker muss die Notenschrift gelernt haben, damit er mit einem Notenblatt etwas anfangen kann. So ist es auch mit Tarot, Numerologie und Astrologie. Sie alle haben eine Symbolschrift, die zunächst erlernt werden muss, um sie entschlüsseln zu können und nutzbar zu machen. Da mir Tarot viele persönliche Erkenntnisse gebracht hat, möchte ich mit meinem Wissen gerne einen Beitrag leisten für jene, die sich dafür interessieren.

Ich habe an der Universität Wien Philosophie und Theologie studiert. Derzeit arbeite ich an meiner Masterthesis im Bereich Verhaltens- und Organisationspsychologie an der London Metropolitan University.

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